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Nein zur erleichterten Einbürgerung

Erschienen am: Fr, 03.02.2017 · Erschienen in: Zeitung Werdenberger und Obertoggenburger (Leserbrief)

Nein zur erleichterten Einbürgerung

Wer gut integriert ist, kann sich bereits heute schon ohne grosse Hindernisse einbürgern lassen. Sei er oder sie nun in erster oder dritter Generation in der Schweiz. Der Schweizer Pass und damit das zugehörige Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrecht in der direkten Demokratie darf nur massvoll und kontrolliert an wirklich integrierte Ausländer vergeben werden. Es braucht keine weitere Erleichterung bei Einbürgerungen – viel mehr gilt es die Kontrollen und die Ansprüche an Einbürgerungswillige zu erhöhen.

Eine sorgfältige Überprüfung, nahe beim Einbürgerungswilligen, das heisst auf Stufe der Gemeinde, ist wichtig und richtig. Die tatsächliche Integration sollte ausschlaggebend sein für eine Einbürgerung, nicht der Geburtsort und fünf Jahre Schulbesuch in der Schweiz. Jedoch will die Vorlage genau das Gegenteil, weg von der „Einbürgerung vor Ort“ hin zum zentralen Einbürgerungskomitee in Bern, welches Handschlagverweigerer und Schwimmunterricht-Boykottierter ohne wenn und aber einbürgern wird. Stärken Sie mit einem Nein zur erleichterten Einbürgerung der dritten Generation die Gemeinden in ihrer Aufgabe, den roten Pass nur an verdiente Personen abzugeben. 

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