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Chancen nutzen - vorwärtskommen

Erschienen am: Sa, 04.02.2017 · Erschienen in: Zeitung Werdenberger und Obertoggenburger (Leserbrief)

Chancen nutzen – vorwärtskommen

Die Schweiz besitzt bekanntlich kaum natürliche Bodenschätze. Unsere wichtigste Ressource sind Forschung sowie die daraus resultierende Innovationskraft. Voraussetzung dafür sind unter anderem die richtigen Rahmenbedingungen für Unternehmen. Sind sie doch diejenigen, die Innovationen in die Praxis umsetzen. Am 12. Februar stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Unternehmenssteuerreform III ab. Die Reform ist notwendig um den schon stark unter Druck stehenden Standort Schweiz nicht noch mehr unter Druck zu setzen. Ohne Reform würden die international tätigen Firmen auf einen Schlag erheblich mehr Steuern bezahlen – ein Wegzug ins steuergünstigere Ausland würde noch attraktiver. Alle unsere Unternehmungen sei es klein, mittel oder gross, gehören zu den innovativsten weltweit. Von ihren Forschungs- und Entwicklungsleistungen profitieren zahlreiche andere Unternehmen in deren Umfeld. Insbesondere deshalb können wir es uns nicht leisten, Unternehmungen ans Ausland zu verlieren. Mit einem JA zur Reform kann dies verhindert werden. Bekommen die Kantone doch neue steuerpolitische Instrumente an die Hand. So zum Beispiel erhöhte Steuerabzüge bei Forschung und Entwicklung für alle Schweizer Firmen. Damit schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen bleibt die Schweiz für global tätige Firmen weiterhin attraktiv, zum anderen stärken wir den Forschungs- und Entwicklungsstandort Schweiz. Deshalb stimme ich am 12. Februar JA zur Steuerreform.

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