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SVP-Räte wollen Strom statt Rhesi

Erschienen am: Mi, 14.06.2017 · Erschienen in: Rheintaler

Der Eichberger SVP-Kantonsrat Walter Freund und sein Werdenberger Parteikollege Mirco Rossi schlagen nach dem Ja vom 21. Mai zum neuen Energiegesetz des Bundes den Bau von Wasserkraftwerken im Rhein zwischen Reichenau und dem Bodensee vor. Werden die Kernkraftwerke nach und nach stillgelegt, wird die daraus resultierende Stromversorgungslücke anderweitig gefüllt werden müssen, argumentieren sie in einer Interpellation an die Kantonsregierung. Verschiedene Projektstudien hätten ein Potenzial von bis 1560 GWh errechnet, was laut Freund und Rossi einen Drittel des Bedarfs im Kanton St. Gallen ausmache. Mit den Renaturier- ungen, die im Rhein-Hochwasserschutzprojekt Rhesi vorgesehen seien, verbaue man sich aber die Möglichkeit der Stromerzeugung am Rhein. Die beiden SVP-Kantonsräte wollen nun von der Regierung wissen, ob sie nach dem Volks-Ja zur neuen Energiestrategie des Bundes bereit ist, die Rhesi-Planung zu sistieren und eine neue Auslegeordnung zu erarbeiten.

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